Museum der Verzweiflung

Aber was ist letzten Endes diese Kultur? Zweifelsohne nur ein Wandschirm, der unsere Angst vor Elend, Ekel, Trauer, Schrecken und vor allem vor dem Tod vor uns selber verborgen hält. Indem wir unser Elend in Bücher gefasst haben, hofften wir, es von uns fernhalten zu können. Die heutige Kunst ist zum großen Teil nur ein Abstellraum, ein Museum unserer Verzweiflung.

Ionesco 1972 zur Eröffnung der Salzburger Festspiele.

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